Auf die Tabellenspitze Boden gut gemacht
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- Erstellt am Freitag, 10. Februar 2012 12:18
Herren II, 4. Liga Kleinfeld
Runde 6, 29.01.2012
Oberseen, Winterthur
LineUp UHCOG: Stefan Plüss, Nader Rizk (beide TW); Sebastian Ladner, Roger Wipf, Ueli Altorfer; Claudio Holenstein, Thomas Plüss, Marc Cahannes; Daniel Boll (c), Rolf Wehrli, Renato Peyer
Rekonvaleszent: Jonas Landolt (TW); Martin Höllrigl, Kevin Böhnel, Stephan Baumann
Nach zuletzt eher durchzogenen Leistungen mit zwei Siegen aus vier Spielen hatte man etwas gutzumachen. Mit dem dritten Zwischenrang wollte sich der UHCOG einfach nicht begnügen. Die Devise für diesen Sonntag war klar: Mit zwei Siegen und vier Punkten strebte man den erneuten Angriff auf die Tabellenspitze an.Gut ausgeschlafen traf sich das Herren-Kleinfeldteam um 11.00 Uhr auf dem Parkplatz der Schulanlage Mettlen. Die Turnhalle in Winterthur-Oberseen war rasch gefunden und so konnte sich das Team um Captain Daniel Boll auf das erste Spiel vorbereiten.
UHC Opfikon Glattbrugg – Blue Mavericks Hüttwilen 7:4 (5:2 2:2)
Um 12.40 Uhr galt es ernst und mit der Gemütlichkeit war es nach kurzer Dauer definitiv vorbei. Nach bereits 23 Sekunden musste Torhüter Nader Rizk bereits ein erstes Mal hinter sich greifen und den Ball aus dem Tor holen. Es war der nötige Weckruf und ein Zeichen, dass es kein Sonntagsspaziergang werden würde. In der dritten Minute gelang Roger Wipf auf Pass von Thomas Plüss der Ausgleich. Der erwartete Sturmlauf der Opfiker liess aber weitere zehn Minuten auf sich warten. Doch dann ging es Schlag auf Schlag. In den letzten sieben Minuten bis zur Pause erhöhten Claudio Holenstein, Renato Peyer, Thomas Plüss, und Sebastian Ladner in einem offenen Schlagabtausch auf 5:2. In der Pause war dann aber allen klar, dass dieser Dreitorevorsprung trügerisch ist.
Die zweite Halbzeit durfte nicht im Schongang bestritten werden. Das Hauptaugenmerk war aber klar auf die Defensive gerichtet. Dies gelang zunächst hervorragend. Die Blue Mavericks aus Hüttwilen erhielten kaum Torchancen. Im Gegenteil, denn in der 27. Minute schloss Renato Peyer zusammen mit Daniel Boll einen Konter erfolgreich zum 6:2 ab. Obwohl so nicht geplant, fingen die Opfiker an ihren Vorsprung zu verwalten. Der Gegner riskierte nun mehr und wurde dafür belohnt. Mit zwei Toren bis fünf Minuten vor Schluss gelang der Anschluss bis auf 6:4. Jetzt war der Mannschaftscharakter gefordert um dieses Spiel nicht noch aus der Hand zu geben. Im Gegensatz zur Vergangenheit hielt das Herren Kleinfeldteam des UHCOG dem Druck souverän stand. Sekunden vor Spielende gelang Daniel Boll auf Zuspiel von Rolf Wehrli sogar noch das verdiente 7:4. Zufrieden über die zwei erkämpften Punkte war die lange Wartezeit von zwei Stunden bis zur nächsten Partie wenigstens erträglicher. Der zweite Gegner an diesem Tag, die Phantoms aus dem Rafzerfeld, waren höher einzustufen als die Mavericks.
Zusammenfassung:
01’ 0:1
03’ 1:1, Roger Wipf (Thomas Plüss)
13, 2:1, Claudio Holenstein (Renato Peyer)
14, 3:1, Renato Peyer
16’ 3:2
17’ 4:2, Thomas Plüss (Claudio Holenstein)
19’ 5:2, Sebastian Ladner (Ueli Altorfer)
28’ 6:2, Renato Peyer (Daniel Boll)
29’ 6:3
33’ 6:4
40’ 7:4, Daniel Boll (Rolf Wehrli)
UHC Opfikon Glattbrugg – UHC Phantoms Rafzerfeld 10:6 (2:2 8:4)
Der Start gelang wesentlich besser als im ersten Spiel. So verwundert es kaum, dass Opfikon nach acht gespielten Minuten bereits mit 2:0 vorne lag. Zunächst erkämpfte sich Roger Wipf einen Ball und schloss den Gegenstoss gleich selber erfolgreich ab. Wenige Minuten später zeichnete sich unser bester Schütze als Passgeber für Sebastian Ladner aus. Kontrolliert und überlegt hatte man den Gegner bis zur zwölften Minute im Griff. Eine kleine Unachtsamkeit beim Wechseln und ein unnötiges Unterzahlspiel später ermöglichten aber dem Gegner innert Kürze den Ausgleich. Bis zur Pause hatte der UHCOG sogar Glück nicht in Rückstand zu geraten. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen und die Phantoms waren mit einem Pfostenschuss näher am Führungstreffer.Die Pause tat sichtlich gut, denn danach besinnte man sich wieder auf alte Stärken. Geduldig wurde Ball und Gegner laufen gelassen. Fünf Minuten nach der Pause erzielte Rolf Wehrli auf Zuspiel von Renato Peyer die verdiente Führung. Nur Sekunden später trafen Ueli Altorfer und Roger Wipf auf Zuspiele von Sebastian Ladner in die gegnerischen Maschen zur zwischenzeitlichen 5:2 Führung. Unser Gegner gab aber nicht etwa auf sondern glaubte weiter an seine Chance. In regelmässigen Abständen schafften sie es unseren Torhüter Stefan Plüss zu bezwingen. Sieben Minuten vor Spielende mussten wir sogar den Ausgleich hinnehmen – typisch. In der 37. Minute spielte Daniel Boll vor dem gegnerischen Tor dann aber einen mustergültigen Querpass, welcher Rolf Wehrli nur noch einzuschieben brauchte. Nun fielen die Tore im Minutentakt. Nachdem Roger Wipf auf 7:5 erhöhen konnte nahmen die Phantoms ihren Goalie raus und ersetzten diesen durch einen vierten Feldspieler. In den letzten drei Spielminuten erzielten Marc Cahannes und Daniel Boll (Backhand!) zwei Treffer ins leere Tor. Das anschliessend sechste Tor für die Rafzerfelder war noch nicht das Ende der torreichen Schlussphase, denn Thomas Plüss traf in den letzten Sekunden zum Endresultat von 10:6. Für dieses Stängeli bedankt sich das ganze Team beim Torschützen.
Zusammenfassung:
02‘ 1:0, Roger Wipf
08‘ 2:0, Sebastian Ladner (Roger Wipf)
12’ 2:1
14’ 2:2
25’ 3:2, Rolf Wehrli (Renato Peyer)
25’ 4:2, Ueli Altorfer (Sebastian Ladner)
25’ 5:2, Roger Wipf (Sebastian Ladner)
26’ 5:3
30’ 5:4
33’ 5:5
37’ 6:5, Rolf Wehrli (Daniel Boll)
38‘ 7:5, Roger Wipf (Sebastian Ladner)
39‘ 8:5, Marc Cahannes (Thomas Plüss)
39’ 9:5, Daniel Boll (Stefan Plüss)
40’ 9:6
40’ 10:6, Thomas Plüss (Marc Cahannes)
Speziell erwähnenswert sind für einmal nicht nur unsere konstant gut haltenden Torhüter Nader Rizk und Stefan Plüss, sondern auch die Effizienz von Roger Wipf vor dem gegnerischen Tor. Mit seinen vier Treffern und zwei Zuspielen hatte er nicht nur massgeblichen Anteil an den gewonnenen vier Punkten, sondern belegt Teamintern den Spitzenplatz in der Skorerliste.Mit diesen zwei Siegen hat die Herren II Mannschafft definitiv den Anschluss an die Spitze geschafft. Mit einem Punkt Rückstand auf den Leader belegen wir Platz drei der Rangliste. Vom Gruppensieg darf weiterhin geträumt werden.
R. Wehrli