Erneut bloss 2 Punkte für das Herren GF

Herren I, 3. Liga Grossfeld
Runde 4, 20.11.2011
Hüenerweid, Dietlikon 

LineUp UHCOG: Mikael Arnesson, Pascal Rauser (beide TW); Roman Schmid, Kevin Frick; Fabio Wintsch, Pascal Kuhn, Daniel Knébel; Benjamin v. d. Meijden, Michael Stalder; Stephan Knébel, Roger Stutz, André Stutz; Martin Ariger 

In der 4. Meisterschaftsrunde standen der UHC Dietlikon und Rychenberg Winterthur dem UHC OG gegenüber. Um sich weiterhin noch an der oberen Tabellenhälfte orientieren zu können, mussten gegen diese Gegner zwingend 4 Punkte her. 

UHC Opfikon Glattbrugg – UHC Dietlikon 4:2 (2:0 2:2) 

Gegen Dietlikon war Opfikon von Beginn an die Spielbestimmende Mannschaft. Man hatte deutlich mehr Ballbesitz als der Gegner und liess den Ball auch gut in den eigenen Reihen zirkulieren. Der UHC OG erspielte sich daduch einige gute Torchancen, diese konnten aber zu Spielbeginn nicht genutzt werden. Doch in der 8. Minute löste sich der Knoten, Wintsch erzielte mit einem Sonntagschuss das 1:0. Am Spiel änderte sich danch nicht viel, Opfikon spielte kontrolliert und Dietlikon beschränkte sich auf das Verteidigen mit der Aussicht auf die eine oder andere Konterchance. Kurz vor der Pause fand ein Schuss aus dem Hinterhalt von Schmid dank viel Verkehr vor dem gegnerischen Torhüter den Weg ins Tor zum 2:0. In der 26. Minute glückte Dietlikon der Anschlusstreffer, doch der 2 Tore Vorsprung konnte schon 3 Minuten später durch einen schnell ausgeführten Freistoss von André Stutz wiederhergestellt werden. In der 36. Minuter erhöhten die Opfiker durch Dani Knébel zum 4:1. Das 4:2 kurz vor der Schlusssirene war höchstens noch ein Fall für die Statistik. Es war ein souveräner Auftritt der Opfiker, denn nach dem 1:0 war der Sieg nie mehr in Gefahr. 

Zusammenfassung:
08' Fabio Wintsch (Roman Schmid) 1:0
19' Roman Schmid (Fabio Wintsch) 2:0
26' 2:1
29' André Stutz 3:1
36' Daniel Knébel (Martin Ariger) 4:1
38' 4:2 

UHC Opfikon Glattbrugg – HC Rychenberg Winterthur 4:6 (0:3 4:3) 

Zuversichtlich ging man auch ins zweite Spiel gegen Rychenberg Winterthur. Das Spielgeschen war ähnlich wie im ersten Spiel. Opfikon war meist im Ballbesitz und kam zu mehreren sehr guten Torchancen, die aber allesamt Fahrlässig vergeben wurden. Winterthur bestrafte dies durch ein gutes Konterspiel und somit stand es zur Pause 3:0 für den Gegner. Nach einer ermutigenden Pausenansprache von Coach Edel startete der UHC OG mit dem festen Willen das Spiel noch zu drehen in die zweite Halbzeit. Tatsächlich gelang Ariger nach wenigen Sekunden der Anschluss zum 3:1. 4 Minuten später schloss Dani Knébel eine herrliche Kombination zum 3:2 ab. Die Opfiker waren zurück im Spiel und drückten auf den Ausgleich, welcher Kuhn in der 36. Minute gelang. Doch dies reichte den Opfikern nicht und Ariger konnte in der 38. Minute den vielumjubelten 4:3 Führungstreffer erzielen. Winterthur antwortete aber postwendend mit dem Ausgleich. Durch eine Strafe gegen Rychenberg 90 Sekunden vor Schluss hatte Opfikon die Möglichkeit das Spiel im Powerplay für sich zu entscheiden. Der UHC Opfikon Glattbrugg liess aber eine absolut zwingende Torchance aus und Winterthur konterte 30 Sekunden vor der Schlusssirene in Unterzahl und schaffte es den Fürungstreffer zu erzielen. Opfikon versuchte in der verbleibenden Zeit mit 6 gegen 4 Feldspieler doch noch den Ausgleich zu erzielen, doch Rychenberg konnte mit einem Empty Netter das Spiel endgültig für sich entscheiden. Die Opfiker zeigten in der zweiten Hälfte Moral und konnten das Spiel temporär noch wenden. Doch durch das fehlende Glück des Tüchtigen und dem Unvermögen im Abschluss ging dieses Spiel sehr ärgerlich mit 6:4 verloren. 

Zusammenfassung:
02' 0:1
16' 0:2
19' 0:3
21' Martin Ariger (Fabio Wintsch) 1:3
25' Daniel Knébel (Martin Ariger) 2:3
36' Pascal Kuhn (Martin Ariger) 3:3
38' Martin Ariger (Daniel Knébel) 4:3
38' 4:4
40' 4:5
40' 4:6 

Fazit: Wieder wurden die angestrebten 4 Punkte nicht erreicht. Der UHC OG leidet weiterhin am Second Game Curse. Während in dieser Saison in den ersten Spielen 6 von 8 Punkten ins trockene gebracht wurden, so reichte es in den zweiten Spielen gerade mal für ein mickriges Pünktchen. Die nächste Runde am 18. Dezember in Bazenheid wird zeigen ob die Opfiker diesen Fluch besiegen können. 

Kevin Frick